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Hypnose Hamburg Dr. phil. Elmar Basse

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- Tiefenhypnose -

Hypnose bei Liebeskummer

Der Liebeskummer kann jeden treffen. Manchmal baut er sich langsam auf, oft überfällt er den Menschen jedoch. Es kann sich für ihn anfühlen, als würde sich der Boden auftun. Eine innere Leere entsteht. Wo früher gemeinsames Leben war, ist jetzt alles wie verwaist.

 

Das ganze Leben kann darunter leiden, wenn der Liebeskummer uns trifft. Nicht selten sind depressive Gefühle, das Selbstvertrauen ist angeknackst, Zukunftsängste können sich melden.

 

Gefühle, Gedanken rasen im Kopf, der kaum einmal zur Ruhe kommt, was nicht selten dazu führt, dass man kaum mehr schlafen kann. In tiefen Phasen des Liebeskummers scheint es fast unmöglich zu sein, jemals von ihm frei zu werden.

 

Keineswegs ist es stets so, dass "die Zeit die Wunden heilt". Nicht wenige leiden sehr lange Zeit, ohne dass es besser wird. Selbst wenn sie neue Beziehungen haben, bleiben die alten Gefühle vorhanden. Kann man sich nicht aus dem Sog befreien, sollte daran gearbeitet werden. Hypnose kann ein Weg dafür sein, weil in einer tiefen Trance inneres Loslassen möglich wird.

Entlieben mit Hypnose

Der Psychoanalytiker Sigmund Freud hat das Prinzip dargestellt: Wenn uns jemand verlorengeht, an dem wir mit Liebe gehangen haben, so klebt die Libido trotzdem fest. - Sie fließt zu dem anderen hin, genauer: zu dem Ort, wo er war, doch wo jetzt gar kein Mensch mehr ist.

 

Die Liebesenergie (Libido) bleibt auf diesen einen fixiert. Damit wird es kaum mehr möglich, sich anderen Menschen wieder zu öffnen.

 

Erst wenn die "klebrige Libido" - die "Zähigkeit, mit welcher die Libido an bestimmten Richtungen und Objekten haftet" (Sigmund Freud in "Trauer und Melancholie") - wieder frei zu fließen vermag, kann ein erfüllendes Liebesleben für den Menschen neu möglich werden.

 

Erst wenn wir uns entliebt haben, können wir neue Liebe gewinnen. Hypnose kann ein Weg dahin sein.

Wie Hypnose bei Liebeskummer wirkt

Das Prinzip der Hypnosebehandlung ist ein inneres Loslassen, um von Gefühlen frei zu werden, die für uns nur noch schmerzhaft sind.

 

In einer Vorbereitungsphase kann man die Erfahrung machen, wie sich der "Kopf frei räumen" lässt, sodass Gedanken und Gefühle, die im Inneren noch wirken, auf Distanz gebracht werden können.

 

In der Phase der Tiefenhypnose geht es um die innere Heilung: In den Schichten des Unbewussten werden Schmerzen verarbeitet, sodass man sich mit neuer Kraft und ohne all den alten Ballast dem Leben wieder zuwenden kann.

Probleme klären

Nicht selten kann es wichtig sein, einen Blick darauf zu werfen, warum die Beziehung gescheitert ist - auch um dafür Sorge zu tragen, dass eine neue Liebesbeziehung nicht wieder damit belastet wird.

 

In dem Rahmen des Vorgesprächs werden Themen angesprochen, die Bedeutung haben könnten, seien es Partnerschaftskonflikte, Eifersucht oder Probleme beim Sex oder was immer gestört haben mag - einerseits kann man darüber sprechen, wichtiger ist es allerdings oft, sie auch mit Hypnose lösen zu können.

Toxische Beziehungen

Eine Behandlung mit Hypnose kann besonders hilfreich sein, wenn eine Beziehung toxisch war und nun Liebeskummer herrscht.

 

Er ist hier geradezu programmiert, wenn der eine der beiden Partner den anderen nämlich zu "steuern" neigt, mit Absicht oder unbewusst.

 

Meist geschieht es unterschwellig, indem Zuwendung und Distanzierung instrumentell eingesetzt werden. Da es so schwer zu durchschauen ist, spüren die Betroffenen nur, dass sie an der Beziehung hängen, dass sie aber auch an ihr leiden und kaum jemals das bekommen, was sie sich von ihr erwünschen.

 

Das Prinzip ist meistens gleich:

 

Mittels Gesten der Zuwendung wird der betroffene Partner gebunden. Er hofft darauf, dass er mehr bekommt. Doch auf die Zuwendung folgt Distanzierung seitens des ihn steuernden Partners.

 

Nicht selten kommt es dann dazu, dass der betroffene Partner allmählich so sehr zu leiden beginnt, dass er die Beziehung beendet, quasi als Notwehrreaktion. Nur dass er oft erleben muss, dass er das Ende nicht gut verkraftet. Emotional bleibt er gebunden, selbst wenn er sich im Klaren ist, dass die Beziehung nicht gut für ihn war.

 

Aus Angst vor dem Schmerz, der absehbar ist, wenn man die Trennung tatsächlich forciert, harren nicht wenige lieber aus. Sie leiden an ihrer Liebesbeziehung, wobei die Liebe oft einseitig ist. Doch die Bindungskraft ist so stark und wird vom andern oft ausgenutzt (ob bewusst oder unbewusst), sodass die Beendigung der Beziehung nahezu unmöglich erscheint. Wenn sie dann aber doch erfolgt, gegen den Wunsch des leidenden Partners, ist der Liebeskummer oft groß.

 

Nach meiner Erfahrung als Therapeut gibt es viele Beziehungen, die, manchmal versteckt und manchmal sehr offen, toxischen Charakter haben. Es gibt verschiedenste Spielarten:

 

So kann es durchaus auch so sein, dass beide daran beteiligt sind, dem anderen toxisch zu begegnen. Es handelt sich dann um eine Verstrickung, wo Partner aneinander hängen. Neben starken Liebesgefühlen, die bereichernd wirken können, schädigen beide sich zugleich, bis es dazu kommen kann, dass die Beziehung zu Ende geht, entweder schleichend oder mit einem "Knall", aber häufig mit viel Schmerz.

 

Man kann in der Ehe- und Paartherapie an der Beziehung arbeiten. Man kann nach einer erfolgten Trennung damit klarzukommen versuchen. Es ist jedoch problematisch, wenn der Verstand zwar alles versteht, doch die Gefühle bestehen bleiben, insbesondere nach einer Trennung.

 

Es ist dann wie ein seelischer Virus, der im Innern des Menschen lebt und ihn zu vergiften droht. Er sitzt im Unbewussten des Menschen, wo der Verstand nichts ausrichten kann.

 

Mittels Hypnose kann es gelingen, im Kontakt mit dem Unbewussten, die Seele vom Virus zu befreien, der sie besetzt hält und leiden lässt.

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